Drei Belegtmelder auf der Drehscheibenbühne

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In diesem Beitrag wurde das Problem geschildert. Herr Freiwald hat mit dieser Antwort die Lösung beschrieben:
Markierungen in einem Block gelten immer für eine feste Richtung; z.B. für nach links fahrende Züge.

Dabei ist auch bei einer Drehscheibe links immer links - egal, wie die Bühne steht.

Wird mit drei Belegtabschnitten auf der Bühne gesteuert, so bedeutet dies, dass die beiden äusseren Abschnitte mit demselben Belegtmelder überwacht werden müssen. Es gibt also nur zwei voneinander getrennte Zonen auf der Bühne, nämlich eine Zone, welche die beiden äusseren Abschnitte umfasst und eine innere Zone mit dem inneren Abschnitt.

Eine Lok, welche die Bühne befährt, löst also den einen Belegtmelder für die äusseren Abschnitte zweimal aus - einmal, wenn die erste leitende Achse der Lok die Bühne berührt; und ein zweites Mal, wenn die Lok sich dem gegenüberliegenden Ende der Bühne nähert.

Diese beiden Ereignisse lassen sich aber dadurch unterscheiden, dass beim ersten Mal der Belegtmelder des mittleren Abschnitts ausgeschaltet, beim zweiten Mal jedoch eingeschaltet ist.

Dies wiederum lässt sich mit Markierungen auswerten: richten Sie die Haltemarkierungen für die Bühne für beide Richtungen so ein, dass sie durch den Belegtmelder der äusseren Abschnitte eingeschaltet werden mit der Bedingung, dass auch der Melder des mittleren Abschnitts bereits eingeschaltet ist. Diese Markierungen werden dann erst dann eingeschaltet, wenn die Lok aus dem mittleren Abschnitt aus- und in einen äusseren Abschnitt einfährt.

Da Markierungen immer richtungsabhängig arbeiten, wird bei einer Fahrt über die Bühne automatisch immer die zu der jeweiligen Fahrtrichtung gehörende Markierung wirksam, obwohl beide Markierungen identisch aufgebaut sind.

Wohlmannstetter (Diskussion) 09:44, 11. Jun. 2013 (CEST)