RailCom - Zugidentifikation - Lokrichtung

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Railcom ermöglicht die Identifizierung von mehreren Loks auf einem Abschnitt, jede Lok kann dabei auch in Ihrer Aufgleisrichtung detektiert werden. Die Aufgleisrichtung gibt an, in welcher Richtung der 'Kamin' und der 'Tender' (bzw. Führerstand 1 und 2) einer Lok auf dem Gleis steht, nicht die Fahrtrichtung.

Mit Railcom und lokalen Detektoren (Railcom-Empfangsbausteine) werden Gleisabschnitte nicht nur als belegt gemeldet, sondern es wird auch gemeldet, welche Loks in diesem Abschnitt sind. Das ermöglicht eine schnelle Zuordnung nach dem Aufgleisen, die Erkennungen von Geisterfahrten und im Falle eines Absturzes des PC-Programmes ein Wiederauffinden von Fahrzeugen, die dann auch in der richtigen Orientierung im Gleisbild angezeigt werden.

Mittels Railcom ist die Programmierung von Fahrzeugen (z.B. Einstellen der Anfahr-Bremsverzögerung) überall auf der Anlage möglich (Programmierung auf dem Hauptgleis, POM (=programming on the main)), der Programmiervorgang ist dabei etwa um den Faktor 20 schneller als am Programmiergleis.

Für Railcom (Lokadressmeldung und Erkennung der Aufgleisrichtung) ist ein entsprechend ausgerüstetes Rückmeldesystem (z.B. ESU-Detektor, BiDiB) erforderlich.

Im Beitrag vom 24. Juli 2013 wurde das obige Problem im Zusammenhang mit dem ESU-Detektor angesprochen und von Herrn Freiwald beantwortet.

Wohlmannstetter (Diskussion) 10:35, 27. Jul. 2013 (CEST)