Signalisierung nach HL-Vorbild

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Silvio Richter hat ausgehend von folgendem Thema im Freiwald-Forum Signalbilder in einem extra erstellten Stellwerk (Signale) abgebildet. Hier werden auch die Signale auf der Anlage angesteuert. Dies ist abhängig von den verwendeten Zubehördecodern. Auch könnte man jedes Licht des Signals direkt ansteuern.

Stellwerk: Signal
In der Goldversion kann man den Bahnwärtern eigene Symbole vergeben.

In der Version Silber sieht es so aus:

HL-Signal_silber

Die Signalbilder können per Hand durch die Schalter dargestellt werden. Die Schalter sind auch als Operation in den dazugehörigen Bahnwärtern eingetragen. In der von mir erstellten Datei HL-Signalisierung_silber ist nur das Signal Bhf. Gleis 2 Ost dargestellt. Bei allen anderen Signalen habe ich nur die Bahnwärter mit der Beschriftung des darzustellenden Signalbildes erstellt. Die Fahrtrichtung ist entgegengesetzt des Uhrzeigersinnes. Wie der Dateiname vermutet wurde sie in TC 7 C2 Silber erstellt.

Im Gleisplan haben die Signale drei Begriffe (Halt/Fahrt/Langsam) und zeigen an, ob aus dem aktuellen und dem nächsten Streckenblock ausgefahren werden kann. Sie haben keine digitale Adresse (ohne Anschluss)

TC reserviert ausgehend vom aktuellen Block zwei Blöcke im Voraus, um daraus die zu erwartende Haupt- und Vorsignale zu berechnen. Dies sind die internen Blocksignale, die in den Traffic-Control-Fenstern und den Blöcken angezeigt werden.

Streckensignalisierung:

Bedingungen:

  • lückenlose Überwachung mit Dauerkontakten
  • jedes Fahrzeug löst eine Belegtmeldung aus

Beispiel 3 Blöcke

  • Strecke01 - 250 km/h Blockgeschwindigkeit
  • Strecke02 - 250 km/h Blockgeschwindigkeit
  • Strecke03 - 100 km/h Blockgeschwindigkeit

Auslöser für Strecke 01

strecke01-gruen.jpg
strecke01-gelb.jpg
Grün: aus dem nächsten Block kann ausgefahren werden
Gelb: Halt ist zu erwarten

Dabei bedeuten die einzelnen Elemente:

  • erste UND-Verknüpfung
    • Block ist reserviert (Zug ist noch im vorherigen Block)
    • Block ist frei (keine Belegung)
    • aus dem Block kann ausgefahren werden (intern berechnetes Blocksignal – wichtig bei beidseitig befahrenen Blöcken)
    • übernächste Block ist frei (grün) / belegt (gelb)
  • zweite UND-Verknüpfung
    • Fahrtrichtung des Blockes (wichtig bei beidseitig befahrene Blöcke)
    • Block ist aktueller Block (Zugspitze befindet sich hier)
    • übernächster Block ist frei (grün) / belegt (gelb)
    • es wird in den nächsten Block eingefahren (daran zu sehen, dass die Weichenstraße geschalten ist)

Durch die Abfrage des aktuellen Blockes fällt das Signal auf Rot zurück, wenn die Zugspitze das Signal passiert hat. Soll das Signal erst zurückfallen, wenn der Zug komplett den Block verlassen hat, dann ist „Block belegt“ abzufragen – siehe Bhf-Signal.

Analog sind die weiteren Auslöser der Signale zu definieren. Die anzuzeigenden Signale werden durch Bahnwärter und Schalter ausgelöst. Abhängig von den weiteren Blockgeschwindigkeiten ergeben sich die Signalbilder.

Im Beispiel des Blockes Streck01
rot: HL 13, grün HL 1, gelb (Halt erwarten) HL 10
steuerung_Signal-s01.jpg
Auslöser für Signal Strecke02:
durch andere Blockgeschwindigkeiten ergeben sich andere Signalbilder
steuerung_Signal-s02.jpg
Als Auslöser dieser Bahnwärter dienen die Signale im Gleisplan, da dort bereits die Logik eingebaut wurde.
ausloeser_gelb_s01.jpg


Ausfahrsignale:

Das Signal im Gleisplan hat die gleiche Logik wie die Streckensignale.
  • Grün: es kann aus dem nächsten Block ausgefahren werden.
  • Gelb: aus dem nächsten kann nicht ausgefahren werden.

In der Beispieldatei kann das Ausfahrsignal 9 Signalbilder annehmen. Abhängig von der Geschwindigkeit des nächsten Blockes und ob daraus ausgefahren werden kann.

inspektor_Signal_gleis_2.jpg

Das Signal Ra12 (Sh1) habe ich bewusst weggelassen. Die Logik dahinter sollte anders aussehen. Die Züge, die sich davor befinden, stehen im Allgemeinen und sind Rangierabteilungen.

In Gold habe ich den Auslöser des Bahnwärters mit einer Kombi-Gruppe gelöst.
-betreffender Block
-betreffende Zugfahrt

Eigenheiten des TrainController:

An der Bremsmarkierung wird auf die zugelassene Geschwindigkeit des nächsten Blockes abgebremst.
Beschleunigt wird erst dann, wenn die Langsamfahrstelle komplett verlassen ist.
Block A mit 60 km/h, Block B mit 100 km/h. Der Zug beschleunigt also erst dann auf 100 km/h, wenn Block A frei gemeldet wird. Deswegen ist eine lückenlose Belegtmeldung (sowohl die Abschnitte incl. Weichenstraßen, als auch jede Achse) sinnvoll.

Die Signalbilder zeigen also die nächste Blockgeschwindigkeit an, auch wenn erst später darauf beschleunigt wird.

Meine Methode der Signalisierung funktioniert dadurch auch bei Fahrten mittels AutoTrain, nicht nur innerhalb definierter Zugfahrten.

--Wohlmannstetter 11:06, 10. Okt. 2009 (UTC)