Zugkontrolle mit RailCom

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Railcom ermöglicht zusammen mit entsprechend ausgestattenen Rückmeldern (z.B. von der Firma Blücher, ESU oder BiDiB) Rückmeldungen von der Lok.

Vorteile

  • Fahrzeuge melden selbständig und automatisch Lokadresse sowie Aufgleisrichtung an die Software. Das ist auch mit mehreren Loks in einem Meldeabschnitt möglich.
  • Schnellerer Programmiervorgang: Das Programmieren einer Lok ist etwa zehnmal schneller als auf dem Programmiergleis.
  • Programmieren überall auf der Anlage: die Programmierung kann freizügig überall auf der Anlage erfolgen. Damit kann man sehr gut bei Benutzung des erweiterten Feintunings den Dekoder optimieren.
  • Genaueres Rangieren: Auch wenn ein Abschnitt bereits durch einen Waggon oder Lok belegt ist, kann man das Betreten des Abschnittes durch eine (weitere) Lok exakt erkennen und so sehr genau auf den Waggon/Zug auffahren und ankuppeln. Mit T4T-Kupplungen ausgerüstete Fahrzeuge melden den erfolgten An- bzw. Abkuppelvorgang via Railcom an den PC. (ab 2017)
  • Sicherer Betrieb: moderne Dekoder (z.B. von D&H) können Informationen über den Verschmutzungszustand des Gleises liefern und so im Anlagenbetrieb wertvolle Hinweise für fällige Reinigung geben, bevor ein Zug wegen Kontaktproblemen liegen bleibt.

Railcom bringt erst dann die vollen Vorteile, wenn alle Belegtmelder auf der Anlage entsprechend ausgestattet sind.

Railcom in TC

In TC wird z.Z. nur Railcom über ESU Ecosdetektoren und RCTALK der Firma Tams unterstützt. Beide Systeme bieten aber nur einzelne Abschnitte mit railcom-Erkennung an. Des weiteren darf eine Lok nur jeweils einem Rückmeldesystem zugeordnet sein (siehe Beitrag), mehrere Lokerkennungssysteme parallel sind nicht möglich.

Die Möglichkeiten mit Railcom in Zusammenhang mit TC wurden in in diesem Beitrag diskutiert.

  • Am 6. Oktober 2010 hat Herr Freiwald dazu Stellung bezogen.

Wohlmannstetter 10:40, 6. Okt. 2010 (UTC)